Natalizumab bei Multipler Sklerose: Schutz der Patienten vor der schweren Viruserkrankung PML
29.06.2012 - Der Wirkstoff Natalizumab (Handelsname Tysabri®) gilt seit seiner Einführung in Europa vor etwa sechs Jahren als großer Fortschritt bei der Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose, allerdings kann bei Patienten, die bestimmte Risikofaktoren aufweisen, unter einer längeren Behandlung mit dem monoklonalen Antikörper als Nebenwirkung eine schwere Viruserkrankung auftreten, die progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML): Dies wurde im Rahmen einer aktuellen Analyse klinischer Studien und eines schwedischen Registers bestätigt und gleichzeitig in Deutschland ein neuer Aufklärungsbogen für Patienten veröffentlicht. mehr...
Gesucht: Die MS-Therapie "nach Maß"
25.06.2012 - Wie lässt sich feststellen, wem welches MS-Medikament hilft und wem es wann schadet? Das untersuchen Wissenschaftler von zwei französischen und zwei spanischen Hochschulen sowie der Universität Münster in einem internationalen von der EU geförderten Forschungsprojekt zur Multiplen Sklerose. mehr...
US-amerikanische Behörde warnt vor nicht geprüfter CCSVI-Behandlung bei Multipler Sklerose
21.05.2012 - Mögliche Zusammenhänge zwischen der chronischen cerebrospinalen venösen Insuffizienz (CCSVI) und Multipler Sklerose sind bisher noch nicht geklärt die amerikanische Food and Drug Administration warnt vor ungeprüften, potenziell gefährlichen und teuren Therapien. mehr...
Multiple Sklerose: Neue Leitlinie sichert Qualität bei Diagnose und Therapie
19.04.2012 - Vom Verdacht bis zur Behandlung: Die im Rahmen des 84. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) vorgestellte neue Leitlinie für Multiple Sklerose steht ab sofort zum Download bereit. mehr...
Experten empfehlen strengere Herz-Kreislauf-Überwachung bei Ersteinnahme von Fingolimod
30.01.2012 - Todesfall in USA macht Überprüfung notwendig: Das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) und der Vorstand des Ärztlichen Beirates des DMSG-Bundesverbandes weisen in einer gemeinsamen Stellungnahme behandelnde Ärzte darauf hin, Multiple Sklerose Patienten ab sofort vor, während und nach der Neueinstellung auf Fingolimod einer engmaschigen kardiovaskulären Überwachung zu unterziehen. mehr...
MS-Pille erneut auf dem Prüfstand
20.01.2012 - Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) gab heute bekannt, dass das Multiple Sklerose Mittel Fingolimod noch einmal hinsichtlich seines Nutzen-Risiko-Verhältnisses geprüft wird. mehr...
Wenn Kortison nicht ausreichend hilft
14.12.2011 - Neue klinische Ergebnisse zeigen, dass die Immunadsorption bei Patienten mit einem akuten Schub der Multiplen Sklerose wirksam sein kann. Die Immunadsorption (IA) als eine spezielle Form der Blutwäsche, bei der gezielt Antikörper aus dem Blut entfernt werden, stellt eine moderne Weiterentwicklung des Plasmaaustausch dar, der bereits einen festen Platz in der Behandlung der MS hat und kommt infrage, wenn die Behandlung mit Steroiden (Kortison) die Beschwerden nicht oder nicht ausreichend lindert-man spricht dann von einem steroidrefraktären Schub. mehr...
Antikörper hemmt Krankheitsaktivität bei Multipler Sklerose
29.11.2011 - Für die Therapie der Multiplen Sklerose hat sich der monoklonale Antikörper Ocrelizumab in einer Phase-II-Studie als wirksam erwiesen. 218 Patienten waren in die Studie der Uniklinik Basel eingebunden; in der mit Ocrelizumab versorgten Vergleichsgruppe sank die Schubhäufigkeit deutlich-zu klären bleiben das Sicherheitsprofil und die Langzeitwirkung. mehr...
Multiple Sklerose: Botulinum Toxin A zugelassen bei Harninkontinenz
24.10.2011 - Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat eine Zulassungserweiterung erteilt für den aus der Kosmetikindustrie bekannten Wirkstoff Botulinumtoxin Typ A (BOTOX®) zur Behandlung von Harninkontinenz bei Erwachsenen mit neurogener Blase infolge von Multipler Sklerose. mehr...
Neue orale Medikation bei Multipler Sklerose: Teriflunomid senkt Schubrate
10.10.2011 - Der Immunmodulator Teriflunomid gehört zu den vielsprechenden neuen oralen Wirkstoffen zur Behandlung der Multiplen Sklerose: Laut New England Journal of Medicine hat der Wirkstoff in einer Phase-III-Studie die Schubrate bei der schubförmig remittierenden Verlaufsform der Erkrankung signifikant gesenkt-bei guter Verträglichkeit. mehr...
