
Neue Medikamente / Neue Ansätze
Multicenterstudie: Neues Medikament könnte bei Multiple Sklerose die Wahrscheinlichkeit von Schüben halbieren
04.04.2013 - Auf der Suche nach neuen Wirkstoffen gegen die schubförmige Multiple Sklerose haben Forscher der Ruhr Universität Bochum vielversprechende Ergebnisse bei einer Behandlung mit dem monoklonalen Antikörper Daclizumab HYP erzielt: Die pharmakologisch modifizierte Form von Daclizumab reduzierte im Vergleich zu Placebo die Wahrscheinlichkeit für einen MS-Schub um über 50 Prozent, auch das Risiko für bleibende Einschränkungen sank um rund die Hälfte. mehr...
Neue Medikamente / Neue Ansätze
Grünes Licht für Fumarsäure und Teriflunomid zur Behandlung der schubförmigen Multiple Sklerose
22.03.2013 - Positive Entscheidung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA): Das ist die Empfehlung zur Zulassung für Fumarat (BG-12) und Teriflunomid zur Behandlung der schubförmig verlaufenden Multiplen Sklerose (MS)-auch MS-Patienten in der Basistherapie können jetzt bald auf diese oralen Präparate zurückgreifen. mehr...

Eskalationstherapie
Fingolimod: Rote-Hand-Brief mahnt Multiple Sklerose Patienten und Ärzte zur Vorsicht-auch nach Therapiepause
09.01.2013 - Wiederholte Überwachung nötig. Bei Beginn der Behandlung mit Fingolimod (Gilenya®) kann es zu einer vorübergehenden Abnahme der Herzfrequenz und Herzrhythmusstörungen kommen: Die Herstellerfirma warnt jetzt in einem Rote-Hand-Brief, dass die kardiologischen Nebenwirkungen nach einer Unterbrechung der Therapie erneut auftreten können. mehr...
Firewall für Nervenzellen: Fumarsäure-Ester gegen schubförmige Multiple Sklerose
07.11.2012 - Bochumer Forscher haben entdeckt, dass ein gegen Schuppenflechte bewährter Wirkstoff auf Basis der Fumarsäure die Symptome der Multiplen Sklerose stark bessert: Nun gelang der Nachweis wie Abkömmlinge der im menschlichen Körper vorkommenden Fumarsäure, sogenannte Fumarsäure-Ester, Nervenzellen schützen können. mehr...
Mundspray auf Cannabisbasis bei Multipler Sklerose: Studie bestätigt Wirkung
17.10.2012 - Weniger Spastiken bei MS: 41 % der Patienten, die mit Sativex® behandelt wurden, zeigten nach 3 Monaten eine klinisch relevante Verbesserung. Das belegen Daten aus der Studie MObility ImproVEments with Spasticity in Multiple Sclerosis (MOVE) 2, die den Einsatz des Mundsprays zur Reduzierung mäßiger bis schwerer Spastiken aufgrund von Multipler Sklerose unterstützen. mehr...
Multiple Sklerose-Therapie: Qualitätssicherung in Klinik und Praxis
05.10.2012 - Medizinische Versorgung optimieren: Der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA hat sich anlässlich der 4.Qualitätssicherungskonferenz für die konsequente Weiterentwicklung der sektorenübergreifenden Qualitätskontrolle ausgesprochen-Ziel ist eine gemeinsame Qualitätskultur von Ärzten, Kliniken, Krankenkassen und Patienten. mehr...
Multiple Sklerose-App für Neurologen
25.09.2012 - Rund-um-Paket für den Praxis- und Klinikalltag: Pünktlich zum Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) präsentiert das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) die erste MS-App für Neurologen. mehr...
Fumarsäure wirkt gegen Multiple Sklerose: Zwei große Studien stellen neue Tablette in Aussicht
21.09.2012 - Weniger Schübe und gute Verträglichkeit? Zwei große Studien mit dem Wirkstoff Fumarat (Fumarsäure) bei schubförmiger Multiple Sklerose (MS) bescheinigen in einem Bericht des New England Journal of Medicine der Fumarsäure das Potential als weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer MS-Tablette ohne gefährliche Nebenwirkungen-eine Zulassung könnte im Frühjahr 2013 erfolgen. mehr...
Neue Pille gegen Multiple Sklerose in den USA zugelassen
13.09.2012 - Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat grünes Licht gegeben für die Zulassung des oralen Wirkstoffes Teriflunomid zur Therapie der schubförmigen Multiple Sklerose. mehr...
Ärztlicher Beirat und KKNMS raten: keine Änderungen in der Interferontherapie zur Behandlung der Multiplen Sklerose
13.08.2012 - Eine kanadische Studie fand, dass die Interferontherapie das Voranschreiten einer Behinderung nicht bremse. Diese Nachricht hat viele Patienten verunsichert, doch die Studie weist methodische Schwächen auf. mehr...
