Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e. V (DMSG)


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Beiträge:44

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goldencut99

06.08.2012, 21:17

Um noch ein paar Eurer Fragen zu beantworten :

Ich bin gerade 43 Jahre alt geworden ;-)
Ich sitze den ganzen Tag am Schreibtisch und habe beruflich keine Verantwortung für Leib und Leben anderer.
Lt. Aussage meiner Kollegen,die seit Jahren mit mir in einem Büro sitzen,wenn ich am Arbeitsplatz sitze,gebe ich 100% und mache meine Arbeit ordnungsgemäß wie vor meiner Erkrankung.

Meine persönliche ehrliche Einschätzung über meine Arbeitsfähigkeit,ich kann Vollzeit arbeiten gehen.
Natürlich gibt es Tage,da bin ich schneller fix und fertig als früher und falle wie Tod ins Bett.
Wenn das Wetter zu warm ist,dann habe ich meine Probleme und MS macht sich bemerkbar.
Das werde ich auch haben,wenn ich nur Teilzeit arbeiten würde und es wird mich auch immer begleiten.

Ich bin in meiner Firma seit 18 Jahren beschäftigt,dementsprechend teuer aus firmenpolitischer Sicht, da wäre ein natürlicher Abgang durch Krankheit wünschenswert und billig.

LG

becky

07.08.2012, 00:16

Hi goldencut,
habt ihr einen Schwerbehindertenbeauftragten? Wenn ja, umgehend informieren, gleichzeitig RA diesbezüglich aufsuchen. Auch wenn manch einer der Meinung ist, man sollte dem AG entgegen kommen, sorry, aber meine Meinung ist das ganze Spiel mobbing. Keiner von denen darf dir vorschreiben, wann du dich krank schreiben sollst und wann nicht. Dein HA hat vollkommen recht. Dein AG hofft, ohne Schwierigkeiten aus der Pflicht sich zu ziehen. So nicht, wenn keine Einschränkungen sind, geht dass nicht ganz so einfach. Über euren BR bin ich etwas verwundert. Falls du keine Schwerbehinderung hast, umgehend beantragen. Das zählt von dem Tag an, wenn der Antrag eingeht.
Laß dich beraten und nimm es nicht einfach so hin.
Viel Erfolg und GLG
Becky :-))

rossi

07.08.2012, 10:35

goldencut99 schrieb am 06.08.2012:
Sobald ich MS bedingt krankgeschrieben werde,bin ich sofort im Krankengeld,ich war am Anfang meiner Diagnose über 6 Wochen krank und somit raus aus der Lohnfortzahlung.


Hallo,
gut - da kann sein.

1. a) Der Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall entsteht in einem neuen Job aber erst nach einer Waertezeit, das ist bei Dir kein Thema.
b) Erkrankt der Arbeit­nehmer mehrere Male innerhalb von 12 Monaten an derselben Erkrankung und nimmt er die Arbeit nicht ! für einen zusammenhängenden Zeitraum von mindestens 6 Monaten wieder auf, dann stimmt das: er bekommt gleich Krankenkgeld, wenn er denn arbeitsunfähig erkrankt ist.
c) Wenn Du aber 6 Monate am Stück wieder gearbeitet hast, hast
Du wieder Entgeltfortzahlungsanspruch, auch wegen MS.
gut dargestellt unter
http://www.ikk-classic.de/...m-krankheitsfall.html
Entgeltfortzahlung bei mehreren Erkrankungen

Erklärung für Arbeitgeber: "schauen Sie zunächst, ob seit der letzten Arbeitsunfähigkeit sechs Monate vergangen sind.
Ist das der Fall, hat er erneut Anspruch auf volle sechs Wochen Entgeltfortzahlung."


2.
das ist ein Fall für Juristen !! Sofort hingehen !!


3. Natürlich gibt es Zeugen, die Leute vom Betriebsrat sind Zeugen !
Daran kann man auch ablesen, dass der Arbeitgeber nicht in erster Linie gemein ist, sondern dass sie wirklich sich Sorgen machen - sie haben nur in Gegenwart von Zeugen von der Arbeitnehmerseite mit ihr gesprochen.

4. Nun aber rasch zum Juristen - Betriebsrat, Gewerkschaft, Öffentliche Rechtauskunft, DMSG, VdK oder So VD - such Dir was aus !
Oder wende Dich sofort an die Spezialisten, die für Dich kostenfrei ihr Angebot machen - in Hamburg ist das ARINET !!

Für neurologische Erkrankungen gibt es den speziellen Integrationsfachdient, heißt in Hamburg Arinet
Du hast jetzt leider nicht reagiert, ob HH (wie ich erinnerte) richtig ist, egal:
ARINET ist Träger verschiedener Projekte bzw. Teilprojekte
Integrationsfachdienst
Berufliche Begleitung durch den Hamburger Fachdienst

Die Zentrale der ARINET GmbH befindet sich in zentraler Lage in der Hamburger Innenstadt, Nähe Rathaus:
ARINET GmbH
Schauenburgerstraße 6
20095 Hamburg

Tel.: 040/38 90 45-0
Fax: 040/38 90 45-45
info@arinet-hamburg.de
http://www.arinet-hamburg.de/.../1/startseite.html

-----------

Als Integrationsfachdienst (IFD) beraten und unterstützen wir sowohl arbeitsuchende als auch beschäftigte Menschen mit Behinderungen und deren Arbeitgeber.
Unseren vermittelnden IFD betreiben wir seit 1998, seit dem 01.01.2010 befindet sich auch der berufsbegleitende IFD, bekannt als Hamburger Fachdienst, unter dem Dach der ARINET GmbH.

Als Integrationsfachdienst (IFD) beraten und unterstützen wir sowohl arbeitsuchende als auch beschäftigte Menschen mit Behinderungen und deren Arbeitgeber.
Unseren vermittelnden IFD betreiben wir seit 1998, seit dem 01.01.2010 befindet sich auch der berufsbegleitende IFD, bekannt als Hamburger Fachdienst, unter dem Dach der ARINET GmbH.
-----------
Die machen alle neurologischen Erkrankungen - weil das eben so schwankende Belastungen sein können. Ob MS oder evtl Depression ist da egal, die Vermitteln zwischen Arbeitegebr und Arbeitnehmer !!

siehe:
http://www.arinet-hamburg.de/...itnehmerinnen.html
Wir beraten und helfen
Wir sind Ihre Ansprechpartner, wenn Sie an Ihrem Arbeitsplatz in Hamburg folgende Schwierigkeiten haben:Sie können sich schlecht auf Ihre Arbeit konzentrieren und fühlen sich überfordert.

Sie haben häufig Konflikte mit Kollegen und Vorgesetzten oder fühlen sich ausgeschlossen.

Ihre Probleme haben sich so zugespitzt, dass Ihnen eine Versetzung oder gar eine Kündigung droht.

Sie waren längere Zeit psychisch krank und haben nun Angst davor, wieder zurück in den Betrieb zu gehen.
Unser Angebot für Sie umfasst:
Persönliche Beratungsgespräche

Informationsgespräche zur Klärung beruflicher Perspektiven, Weitervermittlung an geeignete Rehabilitationseinrichtungen, Arbeitsprojekte oder Vermittlungsdienste.

Berufliche Begleitung: Unterstützung durch Einzelgepräche über einen längeren Zeitraum. Mit Ihrem Einverständnis gemeinsame Gespräche im Betrieb, z.B. mit dem Arbeitgeber, den Vorgesetzten, der Schwerbehindertenvertretung oder dem Betriebs-/Personalrat.
Unser Angebot ist kostenfrei und unterliegt dem Sozialdatenschutz.
Bei akuten Suchterkrankungen sind wir nicht zuständig.

===============

Goldencut, sie wollen Dich nicht zwingend loswerden - so klingt das für mich echt nicht.
Sie machen sich Sorgen, natürlich auch um den Betrieb, nicht nur um Dich, aber auch um Dich.
Das ist natütlich übergriffig, Dir eine Reha zu empfehlen, aber das zeigt doch, dass sie der Meinung sind, Du benötigst Hilfe.

rossi

07.08.2012, 10:38

Und, wie gesagt: heute abend ist die telefonische Sprechstunde derJuristin in achen Arbeitsrecht !
http://www.dmsg-hamburg.de/
Am Dienstag, 7. August, bietet Rechtsanwältin und DMSG-Vorstandsmitglied
Minou Hansen wieder eine telefonische Rechtsberatung an. Von 18:00 bis 20:00 Uhr beantwortet sie Ihre Fragen rund um das Thema Arbeitsrecht. Dieses Angebot gilt nur für Mitglieder der DMSG Hamburg!

Termin: Dienstag, 7. August, 18:00 bis 20:00 Uhr. Tel.: 040-422 44 33.

rossi

07.08.2012, 10:42

Hoffentlich guckst Du auch heute nicht wieder erst um 20.00 Uhr ins Forum...

aber den Hinweis auf die Telefonsprechstunde der Juristin, die übrigens selbst MS hat (und arbeitet) gab ich Dir ja schon gestern, 06.08.2012, 14:47

goldencut99

07.08.2012, 16:31

Hallo rossi,

vielen Dank für die ganzen Informationen und bezüglich der telefonischen juristischen Sprechstunde,das hatte ich mir gestern schon abgeschrieben und bin tätig geworden,damit ich dort heute Abend anrufen kann.
Ich war aber auch heute Vormittag bei mir hier auf dem Amt und habe mir einen Termin geben lassen für eine kostenlose Rechtsberatung,derjenige der für Arbeitsrecht zuständig ist,hat erst Freitag Zeit.

Es gab auch noch einen Anruf vom Betriebsrat,man möchte mir die Zeit geben in Ruhe meine BT anzufangen ohne unter Druck zu stehen mit eventuellen Nebenwirkungen zur Arbeit zu müssen und mich Streß auszusetzen.Und man möchte das ich mich zur Reha begebe um mich mal fern ab mit meiner Krankheit auseinandersetze und Hilfestellung erhalte wie ich Krankheit und Arbeit in Einklang bringe,man möchte natürlich auch wissen wieviel ich noch Leisten kann.

Der Antrag für Schwerbehinderung liegt immer noch auf dem Versorgungsamt,der Betriebsrat wird dort sofort tätig wenn es Schwierigkeiten gibt,man hat in der Vergangenheit sogar vor dem Sozialgericht für Kollegen den durchgeboxt,ich muß mich damit nicht beschäftigen.
Gibt es finanzielle Schwierigkeiten durch das Krankengeld,hilft auch hier der Betriebsrat durch den Sozialfond.
Wird die Wunschreha vom Rententräger abgelehnt,schaltet sich hier der Betriebsrat ebenfalls ein.
Mein Arbeitsplatz mit den verbundenen Aufgaben wartet geduldig auf mich,ich werde nicht irgendwo ins dunkle Kämmerlein abgeschoben,mein Arbeitsvertrag hat nachwievor bestand.

LG

muck

07.08.2012, 17:09

Hi Goldencut,
der letzte Beitrag liest sich ja zum Glück nicht mehr ganz so wild.

Fühlte mich persönlich durch das Lesen der Beiträge gestreßt; klar, hat was mit mir und meinen Erfahrungen mit der Arbeit/dem AG zu tun.

Also, ohne soviel zu schreiben wie es mir ergangen ist, verfüge ich dadurch aber über viel Wissen ;-)

Ich kann dir nur dringend raten, dich an den Integrationsfachdienst (=IFD) zu wenden. Das kannst du, wenn eine Schwerbeh. besteht oder zumindest beantragt ist.

Außerdem würde ich beim Versorgungsamt mal nachhören oder auch Druck machen. Wenn du Mitglied in der DMSG, dem VDK...bist, können die dich darin unterstützen.

Es gibt meist mehr Möglichkeiten, als ein einzelner weiß.

Was (finanziell und zur Entlastung) eine gute Möglichkeit ist, ist der sog. Minderleistungsausgleich. D.h. du kriegst volles Gehalt, volle Beiträge werden gezahlt..., der AG bekommt ab 30% einen Zuschuß zu deinen Kosten und die Zeit kannst du nutzen, um z.B. mehr Pausen zu machen, langsamer zu arbeiten...
Läuft alles über den IFD/das Integrationsamt (wenn eine Schwerb. besteht)

Mich haben sie (Vorgesetzter, IFD, Fürsorgestelle..) auch mal so "überfallen", hatten ohne mein Beisein ein Gespräch und wollten mich über das Ergebnis informieren. Ich habe damals zum Glück dran gedacht und sofort auch den Schwerbeh.vertreter hinzugezogen. Dann hatte ich zumindest (emotional) in meinem Empfinden und auch nach außen hin Verstärkung.
Die Überlegung, dass im arbeitsmedizinischen Institut meine Un-/Fahigkeiten untersucht werden habe ich sofort in Frage gestellt. War kurz vorher in Reha, beim Rentengutachter... d.h. all das lag vor, also warum schon wieder irgendwo begutachtet werden?

Habe davon dann auch nix mehr gehört...

Ich glaube oft versuchen sie einfach ne Menge, manches Mal davon, um einen zu mobben/los zu werden, oft hat dies aber auch einen Anteil an Unwissenheit, Unsicherheit, Sorge, wo andere Stellen mit ihrem Wissen/ihrer Einschätzung helfen können.

Wie auch immer, guten Erfolg, wenig Sorgen deshalb....
Mux

loni

07.08.2012, 19:29

goldencut, das ist einerseits super, wenn die da so daher sind, falls es mit der reha probleme gibt oder dem versorgungsamt, jetzt kommt aber mein großes ABER: das ist nicht die aufgabe des betriebsrates und bei allem verständnis, sollte es auch gar nicht sein! weil wenn das bei manchen arbeitgebern so läuft, wundere ich mich nicht mehr über die teilweise absolut ncht nachvollziehbaren entscheidungen beispielsweise der versorgungsämter.

und das sollte es doch sein, was einem beschieden wird: nachvollziehbar!

rossi

07.08.2012, 20:27

goldencut99 schrieb am 07.08.2012:
Hallo rossi,
vielen Dank für die ganzen Informationen und bezüglich der telefonischen juristischen Sprechstunde,das hatte ich mir gestern schon abgeschrieben und bin tätig geworden,damit ich dort heute Abend anrufen kann.
Ich war aber auch heute Vormittag bei mir hier auf dem Amt und habe mir einen Termin geben lassen für eine kostenlose Rechtsberatung,


gut - das klingt schon besser ;-)

Marc

07.08.2012, 23:17

Hallo goldencut99,

die Frage ist: hast DU eventuell ein Problem damit, nicht mehr zu arbeiten?

Wenn ich in Deiner Situation wäre, würde ich ausloten, wieviel es dem Unternehmen "Wert" ist, wenn man geht.

Und das meine ich genauso, wie ich es sage.

Du kannst Dich natürlich jetzt noch mit Behörden und Ämter auch noch rumschlagen, mir wäre das zuviel Stress.
So wie ich das lese, hat Dein Arbeitgeber kein Interesse mehr an einer weiteren Zusammenarbeit. Und er wird sicher alles tun, damit Du die Flügel streckst. Und dann wirst Du gar nichts erhalten. 0,00.

Arbeit ist nicht notwendig um ein "vollwertiger" Mensch zu sein.

Grüße

Marc

Cony

07.08.2012, 23:34

Hallo Goldencut, auch ich habe mit Leib und Seele an meinem Arbeitsplatz gehangen.
20 Jahre Betriebszugehörigkeit im öffentlichen dienst.

Aber auch da schafft man es das man es nicht mehr schaffen kann.

Meine Krankmeldungen häuften sich und ich wurde zum Schluss von der Krankenkasse ausgesteuert.

Was zur Folge hatte, dass ich aus Arbeitsamt musste und um von denen Leistungen zu erhalten, musste ich einen Rentenantrag stellen.

Das festhalten wollen meinerseits, hatte mir dann das loslassen müssen, psychisch sehr erschwert.

Denke in Ruhe über alles nach und verschwende keine Energie die Du dringend für Dich selber benötigst.

becky

08.08.2012, 01:00

Hi goldencut,
es hört sich einerseits schon besser an, als das was du vorher geschrieben hast. Irgendwie finde ich es etwas verwirrend. Der BR und AG haben sich zu weit aus dem Fenster gewagt und machen jetzt eine Vollbremsung. Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung und der Schwerbehindertenbeauftragte würde die Herrschaften in ihre Grenzen verweisen. So geht es nicht. Hoffe ihr habt einen. Integrationsamt würde ich einschalten, denen liegt es auch dran, daß dein Arbeitssplatz erhalten bleibt. Pass nur auf, geb denen nicht zuviel Einblick in deinem Krankheitsverlauf, ich sag nur Schweigepflicht. Was hat der Jurist gesagt?
Viel Erfolg und GLG
Becky :-))

loni

08.08.2012, 06:51

und wenn du einen rentenantrag stellst, heißt das noch nicht atomatisch,d ass du die volle rente bekommst. mir hat die teilrente zu einer deutliche bessren lebensqualität geholfen.

und arbeit ist in ihrer wichtigkeit im gegensatz zu früher weit nach hinten gerückt! es gibt deutlich wichtigeres und lohnenderes!

Cony

08.08.2012, 07:28

Loni sehr schön formuliert. Wenn ich mir heute überlege, wie lange ich gebraucht habe, um die Ruhe zuzulassen und somit auch geniessen zu können.

Um meine Arbeitsfähigkeit zu erhalten hatte ich schon Jahre davor immer mehr privates oder besser gesagt Leben aufgegeben.
Arbeit schlafen und doch habe ich die Leistung nicht mehr gebracht.

Zum Schluss gab es nur noch die Arbeit und mein Abwertsgleitender Körper.

loni

08.08.2012, 07:37

genau so ist es, cony! ich hab effektiv am nachmittagnichts mehr wirklich geschafft, mit dem erfolg, dass ich dann halt täglich früher weg bin und jetzt noch einen haufen minusstunden zum abarbeiten habe.

ich mach täglich eine halbe stunde und weigere mich strikt auch nur ausnahmsweise mal mehr zu arbeiten. zuerst komm ich!

jetzt komm ich gegen 12.00 nach hause und kann mich zuerst mal hinlegen. mach ich zwar nich immer, aber schon das wissen,d ass ich es könnte, hilft mir!

goldencut99

08.08.2012, 14:57

Marc schrieb am 07.08.2012:

Hallo goldencut99,

die Frage ist: hast DU eventuell ein Problem damit, nicht mehr zu arbeiten?



Grüße

Marc


Hallo Marc,
wenn ich ehrlich bin,dann hätte ich ein Problem damit nicht mehr zu arbeiten !!
Ich könnte mich noch damit abfinden weniger zu arbeiten,aber gar nicht,da würde sich bei mir das große schwarze Loch auftun.


Wenn ich in Deiner Situation wäre, würde ich ausloten, wieviel es dem Unternehmen "Wert" ist, wenn man geht.

Und das meine ich genauso, wie ich es sage.

Marc,ich weiß worauf Du anspielst,der Gedanke ist mir auch schon gekommen.

LG

goldencut99

08.08.2012, 15:10

Hallo Zusammen,

folgende Beratung habe ich bis jetzt bekommen in der Kurzversion:
Keine Alleingänge und Zusagen an den Arbeitgeber tätigen und keine Auskunft über den eigenen Gesundheitszustand abgeben.
Wenn behandelnde Ärzte keine Krankschreibung verordnen,zur Arbeit gehen,ob es dem Arbeitgeber paßt oder nicht.Abwarten wie sich der Arbeitgeber dann verhält und welche schriftlichen Vorschläge er macht und diese dann rechtlich prüfen lassen.

LG

rossi

08.08.2012, 15:25

Kurzversion:
Keine Alleingänge und Zusagen an den Arbeitgeber tätigen und keine Auskunft... ,zur Arbeit gehen,ob es dem Arbeitgeber paßt oder nicht... und welche schriftlichen Vorschläge er macht ...
----------

klingt gut.

Ich finde nicht, obwohl einige hier das anders sehen, dass er Dich mit Gewalt los werden will, aber das ist online kaum einzuschätzen.

Ich freue mich, wenn Du ggf. nächste Woche weiter berichtest (aber ich nicht zu rasch + oft posten, mir zumindest ging es so, dass mich die Kommentare hier manchmal überrolt haben und nervöser als nötig gemacht haben...)

rossi

08.08.2012, 15:26

(aber ich würde nicht zu rasch + oft posten, mir zumindest ...

goldencut99

17.08.2012, 11:54

Hallo Zusammen,

folgende Infos und Verhaltensregeln habe ich von der Rechtsberatung bekommen.
Zukünftig mich nicht überfallartig auf ein Gespräch mit Vorgesetzten und Betriebsrat einlassen,die sind vorbereitet,ich nicht.Immer neuen Termin machen und eine Person meines Vertrauen aus dem Unternehmen mitnehmen.Wenn nicht möglich,kann ich ein Gesprächsprotokoll verlangen was alle Beteiligten unterschreiben müssen,da wird man sich dann zukünftig unsachliche Äußerungen verkneifen.In solchen Gesprächen immer erklären,man hat Vorschläge zur Kenntniss genommen und werde das in Ruhe überdenken und prüfen.Damit die Gegenseite gleich Bescheid weiß,das man es mit mir nicht ohne weiteres machen kann.
Ich muß damit erfahrungsgemäß rechnen,das ich mehr Arbeit aufs Auge gedrückt bekomme,als in meiner regulären Arbeitszeit zu schaffen ist,dies ist unbedingt dem Betriebsrat sofort zu melden.Man kann 100% von mir erwarten,aber keine Überstunden,es sei denn sie werden angeordnet wegen erhöhten Arbeitsvolumen und dafür muß der Betriebsrat immer seinen Segen geben und das betrifft alle Kollegen aus der Abteilung und nicht Einzelpersonen.
Man kann sich bei seinen behandelnden Ärzten ein schriftliches Attest geben lassen,das die volle Arbeitsfähigkeit besteht.Der Arbeitgeber könnte ein Gegengutachten fordern,aber auch nur von einem Arzt der MS spezielisiert ist,der Betriebsarzt zählt nicht.

LG

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